Montag, 27. Oktober 2025

Frankreich setzt auf Hightech-Box gegen Ärztemangel

 

Frankreich setzt auf Hightech-Box gegen Ärztemangel

Paris/Saint-Georges-Motel – Kabinen mit Medizingeräten und ärztlicher Videoberatung sind als Alternative zur klassischen Arztpraxis in ländlichen Gemeinden Frankreichs auf dem Vormarsch. In den Räumen können Menschen nicht nur mit Ärzten ein Videotelefonat führen, sondern haben auch eine Station mit medizinischen Geräten zur Verfügung, die zur Untersuchung während des Beratungsgesprächs eingesetzt werden können.

Bis Januar soll sich die Anzahl der aufgestellten medizinischen Boxen des Unternehmens „Box médicale“ fast verzehnfachen – von derzeit zwölf auf 100 Stück, in ganz Frankreich verteilt, berichtet der Betriebsleiter, Sébastien Touchais.

Die Boxen sollen vor allem Gemeinden helfen, die mit einem Mangel Ärzten zu kämpfen haben. Es sind im Fall von „Box médicale“ schlichte, begehbare weiße Container. Die darin vorhandenen Vorrichtungen für Televisiten bieten mehrere Unternehmen in Frankreich an, etwa Tessan oder Medadom. Sie haben auch kleinere Kabinen im Angebot, die Telefonzellen ähneln und beispielsweise in Apotheken platziert werden können.

In ländlichen Gebieten Frankreichs ist der Zugang zu ärztlicher Beratung für jeden Dritten erschwert, wie die nationale Statistikbehörde Insee im vergangenen Jahr berichtete. Auch in Deutschland fehlen Ärzte: Mehr als 5.000 Hausarztsitze sind laut Bertelsmann Stiftung nicht besetzt. Die Zahl werde sich in den nächsten fünf Jahren sogar verdoppeln.


Ein „Riesenerfolg“ in kleinen Gemeinden

In der kleinen französischen Gemeinde Saint-Georges-Motel mit 880 Einwohnern gibt es die Box seit April. „Es ist ein Riesenerfolg“, sagt Bürgermeister Jean-Louis Guirlin. Die Rückmeldungen seien sehr positiv.

Die Box sei außer an Feiertagen täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Termine lassen sich telefonisch, online oder über einen QR-Code per Smartphone buchen. Derzeit würden zwei bis drei Konsultationen pro Tag durchgeführt. Auch er selbst sei schon zu Beratungen vorbeigekommen, berichtet der Bürgermeister.

Im Innern des Containers befinden sich ein Stuhl und eine Station mit Bildschirm sowie den medizinischen Instrumenten: Thermometer, Blutdruckmessgerät, Oximeter, Dermatoskop, Ohrenspiegel und Stethoskop.

Ein Einwohner erklärt in einem Beitrag des französischen Senders TF1: „Sie müssen nur den Anweisungen folgen und Ihre Krankenversicherungskarte einlegen.“ Dann würden Fragen gestellt und Tests durchgeführt, am Ende ein Rezept ausgestellt. „Das ist schnell und effizient“, so der Mann.

Nach jeder Konsultation wird der Raum samt Geräten automatisch mit keimtötenden UV-C-Strahlen desinfiziert. Das sei ein Vorteil, weil es bei Epidemien wie Grippe kein Ansteckungsrisiko zwischen Patienten gebe, wie sonst im Wartezimmer von Praxen, erklärt Bürgermeister Guirlin. Die Anschaffung der medizinischen Box kostete nach Angaben von Guirlin 50.000 Euro. Für den Betrieb zahlt die Gemeinde zudem 6.000 Euro pro Jahr.

Touchais zufolge plant sein Unternehmen, in drei Jahren auch im Rest Europas zu expandieren – dabei müsse man aber unterschiedliche Regulierungsvorgaben beachten. Einfach einen „Klon“ der medizinischen Box aus Frankreich in anderen Ländern einzusetzen, gehe daher nicht, erklärt der Betriebsleiter.

Bedenken bei Patientenverband

Aus ethischer Sicht sei per se nichts dagegen einzuwenden, dass vermehrt neue Technologien in der Beziehung Ärzten eingesetzt werden, sagte Medizinethiker Urban Wiesing. Jedoch müsse erforscht werden, ob es den Menschen damit wirklich besser gehe und Herausforderungen wie Wahrung der informationellen Selbstbestimmung oder Ungenauigkeiten bei Diagnosen beachtet werden. „Die Medizin soll nutzen und nicht schaden“, so Wiesing.

Der französische Dachverband für Patientenvereinigungen (France Assos Santé) betont, dass Teleberatungskabinen „einen medizinischen Service bieten, der ziemlich eingeschränkt ist“.

Es gebe keine direkte Weitervermittlung an Fachkräfte, die die Patienten bei Bedarf persönlich sehen, operieren oder längerfristig betreuen könnten – die Behandlung ende, sobald der Computerbildschirm ausgehe. Schwierig sei das zum Beispiel für chronisch kranke Menschen. Die Boxen könnten dann keinen richtigen Mehrwert bieten, sondern würden nur Geld kosten.

Deshalb fordert der Verband, dass die Boxen in enger Abstimmung mit anderen Gesundheitsakteuren in der Region aufgestellt werden und eine Anbindung an die regionale Versorgungsstruktur erfolgt.


Quelle: aerzteblatt.de

Markt Deutschalnd : GKV-Ausgaben im Hilfsmittelbereich des ersten Halbjahres 2025

 Die Hilfsmittel-Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind seit dem Jahr 2018 (8,4 Mrd. Euro) kontinuierlich gestiegen und werden wahrscheinlich auch 2025 weiter in die Höhe getrieben. 2024 wurden Ausgaben von 11,5 Mrd. Euro registriert. Die vorläufigen Rechnungsergebnisse des 1. Halbjahres 2025 (1. und 2. Quartal) deuten darauf hin, dass die Entwicklung der Hilfsmittel-Ausgaben nach oben geht. 6,105 Mrd. Euro wurden für Hilfsmittel bis Ende Juni 2025 zahlenmäßig erfasst. Dabei unterscheiden die AnalystInnen zwischen Einzelposten-Auflistungen für bestimmte Hilfsmittel-Typen – kassenunabhängig – und nach Verbrauch pro Versichertem. Danach ergeben sich folgende Leistungsausgaben der Hilfsmittel-Kategorien:


Spezialisierte ambulante Palliativversorgung: 21,28 Mio. Euro // 0,29 Euro durchschnittlicher Verbrauch für alle GKV-Versicherten

Hilfsmittel für Orthopädietechnik: 1,834 Mrd. Euro // 24,63 Euro

Hilfsmittel der Medizintechnik: 1,622 Mrd. Euro // 21,78 Euro

Hilfsmittel der Rehatechnik/ doppelfunktionale Hilfsmittel 826,058 Mio. Euro // 11,09 Euro

Hilfsmittel zum Verbrauch (Homecare): 905,759 Mio. Euro // 12,16 Euro

Hörhilfen: 684,281 Mio. Euro // 9,19 Euro

Dialyse-Sachleistungen: 15,73 Mio. Euro // 0,21 Euro

Sonstige Hilfsmittel: 191,3 Mio. Euro // 2,57 Euro



Die Analyse des Berichtzeitraumes des 1. und 2. Quartales 2025 umfasst auch die Hilfsmittel-Ausgaben nach den verschiedenen Kassenarten und pro durchschnittlichem Verbrauch je Versicherten. Demnach haben die AOK und die vdek das größte Ausgabenpaket zu stemmen:

Vdek: 2,381 Mrd. Euro / 82,55 Euro

AOK: 2,227 Mrd. Euro / 81,13 Euro

BKK: 896,293 Mio. Euro / 78,20 Euro

IKK: 414,562 Mio. Euro / 83,05 Euro

KBS (Knappschaft Bahn See): 135,668 Mio. Euro / 109,22 Euro

LKK: 49,934 Mio. Euro / 103,00 Euro

Alle Versicherten zusammen – unabhängig von der Kassenart – haben durchschnittlich 81,13 Euro an Hilfsmittel-Aufwendungen verbraucht.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Korean researchers demonstrate privacy-protecting AI for medical imaging

 A diagnostic AI developed at Asan Medical Center has been shown to analyse medical images while protecting privacy.

A government-backed study in South Korea has developed an AI in medical imaging that has shown privacy-protecting capability.

WHAT IT'S ABOUT

A research team led by Asan Medical Center (AMC), the country's biggest hospital, created a deep learning model for diagnosing kidney disease from kidney CT images, which were encrypted using a method called homomorphic encryption. This method is an international standard for secure post-quantum cryptography that allows real-time computation and analysis of fully encrypted data without opening, according to AMC.

A baseline model was first built using 12,446 unencrypted renal CT images representing normal, cystic, and tumour cases. This model was then adapted for use in an encrypted environment by replacing maximum-value operations with averages and polynomial functions, allowing it to operate correctly while maintaining data security. 

Finally, the CT images were transformed with a homomorphic encryption method known as the Cheon-Kim-Kim-Song (CKKS) scheme, developed by local startup CryptoLab. The scheme, unlike other existing homomorphic encryption techniques, allows approximate operations on real and complex numbers, including those with decimal points found in medical deep learning operations. 

Additionally, the research team introduced a method of calculating multiple data sets instantly or calculating only the necessary parts to improve computational efficiency. 



FINDINGS

Study findings published in the journal Radiology: Artificial Intelligence by the Radiological Society of North America showed that the model achieved 97%-99% accuracy in disease classification. 

AMC noted that this proves "even with encrypted patient data, the model delivers analysis results at the same level as existing unencrypted models."

It was also found that while encryption increased image size by 500 times and slowed computational needs, the use of a high-performance GPU could complete an analysis within one to two minutes. 

The research was backed by the South Korean Ministry of Science and ICT, the National Research Foundation of Korea, and the National IT Industry Promotion Agency.

WHY IT MATTERS

Data privacy risks still impede the wider adoption of medical imaging AI, even as its potential to enhance diagnostic accuracy and efficiency grows. 

Dr Lee Sang-wook, professor of Anesthesiology and Pain Medicine at AMC, sees the new encryption-based model becoming the "standard for personal information-preserving medical image analysis" once it is optimised and GPUs are further developed. 

Dr Seo Jun-kyo, professor from the AMC Department of Urology, also expects the AI to be widely used in analysing medical images due to its potential to minimise legal and ethical concerns.

THE LARGER TREND

AMC already demonstrated last year how homomorphic encryption, a cryptographic scheme widely used in secure elections, can protect patient data used in training AI. Researchers proved its practical application in a study where EMR data from more than 300,000 patients were encrypted to train an AI model. 


source: mobihealthnews.com 

Mittwoch, 9. Juli 2025

Digital Health Funding in H1 2025: Market Stabilizes, AI Dominates and Exits Return

Digital health funding held steady in the first half of 2025, with AI-focused startups capturing the majority of capital and driving rapid adoption among providers. The digital health space also saw two long-awaited IPOs as well as rising M&A activity, which are two signals of market maturity — but looming policy shifts may challenge long-term growth.


The digital health world showed real signs of market traction during the first half of this year, with startups in the space raising $6.4 billion in venture capital funding, according to a report (Opens in a new window)released by Rock Health (Opens in a new window)on Monday.

Digital health startups’ funding total during the first half of 2025 is slightly more than the $6.2 billion and $6 billion that these startups raised in the first halves of 2023 and 2024, respectively. This signals a steady market that has figured out what its new normal looks like following a pandemic-era boom, the report noted.

AI-focused startups captured 62% of all digital health venture funding in the first half of the year, raising an average of $34.4 million per round — which is an 83% premium over these startups’ non-AI peers, the report said. Most of these AI-first companies made products to improve clinical workflows, nonclinical administrative tasks and data infrastructure.


Of the 11 megadeals — fundraises totaling $100 million or more — that were closed by digital health startups during the first half of 2025, nine were raised by AI-focused companies. For instance, clinical documentation startup Abridge raised $250 million (Opens in a new window)in February and another $300 million (Opens in a new window)in June. Other AI startups including Innovaccer, Hippocratic AI, Qventus and Truveta all closed rounds larger than $100 million.

The report noted that providers are rapidly adopting some of these tools, too. 

For AI tools that tackle things like ambient documentation and medical reference platforms, some hospitals are reporting usage rates as high as 90%, which is a striking shift given providers’ past resistance to new tech, the report stated. It also said that AI startups are earning providers’ trust by delivering products that are more intuitive, implementing tools more seamlessly into the existing tech infrastructure and generating measurable outcomes.

In addition to the billions flowing to AI vendors, the first half of 2025 also featured the long-awaited IPOs of Hinge Health and Omada Health — two exits that many felt were overdue, following years of stagnation. The report pointed out that these companies spent over a decade building trust, refining their care models and deploying AI to deliver scalable care.

The public debuts of Hinge and Omada could mark (Opens in a new window)the beginning of a more mature digital health market, which may help reignite investor confidence, as well as set the stage for future exits and healthier investment cycles.

While public offerings draw headlines, the report noted that most digital health startups are exiting through M&A, with 107 such deals in the first half of 2025 — which puts the year on pace to nearly double 2024’s total. 

Private equity firms are also fueling consolidation by combining legacy healthcare businesses with AI-native startups. They’re betting that these roll-ups will enable greater efficiency and scale, according to the report.

Amid the promising exit environment and increasingly fast pace of AI adoption, digital health companies also face growing policy and economic uncertainty, particularly regarding the recent passage of the One Big Beautiful Bill Act. The bill’s Medicaid work requirements and changes to ACA marketplaces could leave millions of people uninsured, shrinking the addressable market and exacerbating providers’ financial strain (Opens in a new window).

To navigate these shifts, Rock Health encouraged digital health startups to engage early with federal initiatives and try to align with priorities like chronic disease and AI in care delivery.

KPMG, Hippocratic AI partner to address workforce shortage

Hippocratic’s generative AI agents will be used to free up providers so they can focus on their patients.


Tax, audit and advisory firm KPMG announced a collaboration with generative AI company Hippocratic AI to use its agents to address global workforce shortages.

Hippocratic AI’s Polaris Constellation architecture includes generative AI healthcare agents aimed at helping with a range of healthcare workflows, from patient intake to care management follow-up calls.

In a statement, KPMG said it is conducting comprehensive process analyses to pinpoint high-pressure points and upskill workforces, helping to expand the workforce with AI and "strategically plan for the highest-impact deployment of AI across the entire care continuum."

The aim is for Hippocratic’s generative AI agents to free up provider time by using conversational agents designed to interact with humans naturally and intuitively. 

The company said its agents comprehend, process and respond to human conversation in a contextually relevant and human-like behavior. 

"Hippocratic AI's collaboration with KPMG is deeply aligned in purpose and vision," Munjal Shah, founder and CEO of Hippocratic AI, said in a statement.

"Their holistic approach to digital and clinical transformation focuses on improving patient outcomes and optimizing healthcare efficiency. We appreciate their commitment to driving meaningful impact across the entire care journey with generative AI, while preserving the human touch of clinicians and the integrity of healthcare operations."



THE LARGER TREND

In June, Hippocratic AI and Universal Health Services (UHS) announced that genAI agents, which support clinicians by making phone follow-up outreach to patients after discharge, were deployed in two UHS subsidiaries: Summerlin Hospital Medical Center in Las Vegas and Texoma Medical Center in Denison, Texas. 

The initiative aims to support clinicians in continuing to monitor their patients after discharge from the hospital, detecting and alerting UHS clinical staff to changes in patient conditions and addressing patients' questions. 

In May, Hippocratic AI partnered with Eucalia, a clinical operations company, to launch the first Japanese-language genAI healthcare agent for non-diagnostic, patient-facing clinical tasks. The partnership marked Hippocratic AI's entry into the Japanese market. 

Scheduled to be introduced this year, the Japanese generative AI healthcare agent aims to support clinicians by taking on time-consuming but important non-diagnostic patient-facing tasks, including appointment scheduling, follow-up outreach, chronic care check-ins and medication adherence support.  

In April, Hippocratic AI partnered with Burjeel Holdings, a healthcare services provider based in the United Arab Emirates. Burjeel Holdings operates in parts of the Middle East and North Africa. 

Through the alliance, Hippocratic AI's agents will be developed for "patient-facing non-diagnostic clinical tasks," distributed across Burjeel Holdings' healthcare facilities and physiotherapy clinics in the UAE and Oman. 

In January, Hippocratic AI closed a $141 million Series B round of funding, bringing its valuation to $1.64 billion. The company said the capital will be used to expand into new markets, including the pharmaceutical and payer sectors, as well as new geographies, such as EMEA, Latin America and Southeast Asia. 

Last year, Hippocratic AI was issued its first patent by the U.S. Patent Office, which incorporated the company's large language model (LLM) innovations into its safety-focused LLM, built with constellation architecture Polaris.

Mittwoch, 21. Mai 2025

Das sind Europas Top 100 Tech-Start-ups

 

Technologieorientierte Start-ups mit Fokus auf Künstliche Intelligenz (KI) gewinnen zunehmend an Bedeutung in der globalen Gründerszene. Ein aktuelles Ranking präsentiert 100 besonders vielversprechende junge Unternehmen mit hohem Innovations- und Wachstumspotenzial. Die Auswahl basiert auf Kriterien wie disruptiven Technologien, starkem Umsatzwachstum und strategischer Relevanz.

Im Zentrum stehen technologische Entwicklungen in den Bereichen KI, digitale Souveränität, Energie, Gesundheit, Finanzen, Cybersicherheit und Logistik. Besonders KI zeigt sich branchenübergreifend als treibende Kraft – etwa bei kreativen Anwendungen zur Inhaltserstellung, im Finanzsektor durch neue Plattformlösungen, sowie in Lieferketten, bei Risikosteuerung und Automatisierung. Zudem spielen ClimateTech- und HealthTech-Innovationen eine zentrale Rolle, etwa durch Lösungen zur Dekarbonisierung oder zur Förderung medizinischer Forschung.



Sechs technologische Trends prägen laut Analyse derzeit maßgeblich die Start-up-Landschaft:

  1. KI-gestützte Kreativwerkzeuge zur Demokratisierung digitaler Inhalte

  2. FinTech-Lösungen für moderne Finanzdienstleistungen und Banking-as-a-Service

  3. KI in Logistik und Einkauf zur Optimierung von Lieferketten und Beschaffungsprozessen

  4. Cybersecurity und DefenseTech als Grundlage digitaler Souveränität

  5. ClimateTech zur Förderung nachhaltiger Energie- und Gebäudekonzepte

  6. HealthTech und BioTech zur Beschleunigung medizinischer Innovationen

Das Ranking wurde in Zusammenarbeit mit führenden Investor:innen erstellt und eröffnet den ausgewählten Start-ups Zugang zu einem exklusiven Innovationsprogramm auf einer der größten internationalen Technologieveranstaltungen. Ziel ist es, technologischen Fortschritt und strategische Innovationskraft in verschiedensten Wirtschaftsbereichen sichtbar zu machen und zu fördern.


source: horizont.net

Montag, 19. Mai 2025

Healthcare Barometer 2025

 

  • Das Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem sinkt: Nur noch 50 % der Deutschen sehen ihr System derzeit als eines der besten der Welt an, den niedrigsten Wert seit 2014. Es gibt wachsende Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

  • Unzufriedenheit mit Ärzten: Die Unzufriedenheit mit Ärzten nimmt zu, da die Ärzte vermeintlich zu wenig Zeit für die Patienten aufwenden. Außerdem wird das Problem der langen Öffnungszeiten der Arztpraxen immer wichtiger für die Menschen.

  • Stabile Erfahrung im Krankenhaus: Etwa die Hälfte der Deutschen bewertet die Krankenhausversorgung positiv, eine im Wesentlichen konstante Zahl seit 2014. Allerdings bewerten Männer den Krankenhausdienst besser als Frauen.

  • Krankenhausversorgung

    • Während das Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem sinkt, halten viele Menschen die Krankenhausversorgung für eine gute Sache

    • Darüber hinaus scheint die Bereitschaft, bei Bedarf auch weit entfernte Kliniken aufzusuchen, hoch zu sein

  • Das Besorgniserregendste daran ist jedoch die zunehmende Fahrtzeit zu Krankenhäusern




  • Krankenkassen: Die Zufriedenheit mit den Krankenkassen bleibt hoch.

  • Hohes Misstrauen gegenüber Pharmaunternehmen: Das Vertrauen in die Pharmaindustrie sinkt. Viele Menschen misstrauen ihr.

    • Dennoch besteht der Wunsch, dass Deutschland einer der größten Pharmastandorte ist

  • Krankenhausreform: Das Vertrauen in die Krankenhausreform ist gering

  • Transformation und Innovation: Die Menschen wünschen sich, dass die deutsche Gesundheitsversorgung zu den besten der Welt gehört

    • Die größte Herausforderung bei dieser Transformation scheint jedoch das Fehlen von Experten im Gesundheitswesen zu sein

  • Datenerfassung: Es besteht der allgemeine Wunsch, dass der Umgang mit der Datenerfassung sehr vertraulich gehandhabt wird


Source: pwc